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Wann ist ein Meer ein Meer?

In diesen Tagen gab es eine internationale Konferenz der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres. Streitpunkt und Anlass war die Definition, ob das Kaspische Meer ein Meer oder ein See ist.

Nach internationalem Recht spielt das eine bedeutende Rolle. Ist es ein See, dann erfolgt eine gleichmäßige Aufteilung der vorhandenen Bodenschätze. Ist es jedoch ein Meer, dann gilt die Aufteilung nach einem Schlüssel, der die Küstenlängen der jeweiligen Anrainerstaaten als Grundlage nimmt. Von dort aus gerechnet wird dann die Zone abgesteckt, ab der die internationalen Gewässer beginnen.

Ist das Kaspische Meer ein Meer oder ist es ein See? Das ist keine Frage nur für juristische Experten, sondern eine politisch und wirtschaftlich hochbrisante Streitfrage für den Bau einer transkaspischen Pipeline. Das spielt bei Shah Deniz eine Rolle, eine der größten Öl- und Gaserschließungen der Welt.

Ein Satellitenbild des Kaspischen Meeres. Aber je nach Interessenlage hätte man lieber gern einen anderen Namen.

Von der Definition hängt ab, wer welche Bodenschätze fördern darf. Es geht um Erdöl und Erdgas im Wert von mehreren Billionen US-Dollar. Aber diese Frage ist auch für den Bau einer transkaspischen Pipeline relevant.

Wie wird dieser Streitpunkt wohl ausgehen? Drohen gar militärische Auseinandersetzungen? Wenn Sie mehr darüber wissen wollen: Auf zum Kiosk. Oder aber Sie machen ein Abo. Jetzt sogar für drei Monate auf Probe, absolut kostenfrei. Mehr unter: abo@aspekt-magazin.de

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Blick ins Gehirn mit Folgen

Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert Schnittbilder des Gehirns. Ärzte setzen sie im medizinischen Alltag ein, um krankhafte Veränderungen zu erkennen. Forscher verwenden eine Variante der Methode – die funktionelle MRT (fMRT) –, um die Hirnareale sichtbar zu machen, die im Moment der Aufnahme aktiviert sind.

Ein Team um Professor Simon Eickhoff, Direktor am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin, wertet MRT- und fMRT-Hirnscans oft Hunderter von Menschen auf sehr spezielle Weise aus: Es trainiert Computer darin, aus den Bilddaten die Aktivitätsmuster in funktionellen Netzwerken des Gehirns auszulesen. So möchte Simon Eickhoff einmal beurteilen können, inwieweit die Aktivitätsmuster von Menschen individuell verändert sind, die an Depressionen, Schizophrenie oder Morbus Parkinson erkrankt sind. Er hofft, dass sich dann aufgrund dieser Information der weitere Verlauf der Krankheit beim Betroffenen vorhersagen lässt.

Doch es gibt auch Anwendungsmöglichkeiten, die für die Gesellschaft gefährlich sind. Sollte man oder sollte man nicht? Hier eine der Antworten des Professors.

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Prof. Simon Eickhoff: Diese Befürchtungen sind auf jeden Fall erst zu nehmen. In Gesundheitssystemen, gerade im US-amerikanischen, gibt es jetzt schon Überlegungen von Versicherungsunternehmen, Hirnscan-Daten auszuwerten. Sie wollen das Erkrankungsrisiko einzelner Menschen berechnen, und man muss sehr optimistisch sein, um nicht zu befürchten, dass dies mit dem Ziel passiert, diese Fälle vorausschauend auszuschließen.

Oder man denke an das „Social Credit System“, das in China bereits erprobt wird: Der Staat bewertet das Verhalten der Bürger mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

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Frieden macht reich, Krieg auch

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Vertrauen hält die Welt zusammen

Wir alle gehen täglich damit um, tragen es in den Taschen, mal zerknüllt, mal druckfrisch, mal als Metall und mal als Papier. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darum, womit er da so umgeht. Die Rede ist von Geld. Ob als Schein oder in Münzen. Was ist das eigentlich, was wir da täglich in den Händen halten?

Nimmt man einen Geldschein, dann hat man streng genommen lediglich ein bunt bedrucktes Stück Papier in der Hand, auf dem eine mehr oder minder große Zahl prangt. Auf diese Zahl kommt es an, denn ihre Größe bestimmt den Wert des Stücks Papier. Dabei sind die Papierstücke vermutlich fast nichts wert, dennoch vertrauen praktisch alle darauf, dass sie dafür eine Leistung, ein Produkt, Sicherheit, Ansehen, ja vielleicht sogar Zuneigung erhalten, dass man sie beneidet, wenn sie möglichst viele Papierstücke haben.

Das entscheidende Stichwort heißt Vertrauen. Aber wem vertraut man da? Wie entsteht eigentlich Geld, und wie vermehrt es sich?

Dazu gibt es eine kurze Geschichte. Ein Pilger kommt in ein Dorf, deren Bewohnern es schlecht geht. Die Dorfkneipe steht kurz vor der Schließung, denn es ist kein Geld für Lebensmittel da, um zu kochen, oder Bier für den Ausschank zu kaufen. Der Pilger fasst in die Tasche, holt einen Tausendmarkschein heraus und bittet den Wirt, den für ihn aufzubewahren. In frühestens einem Jahr werde er zurückkommen und ihn wieder abholen.

Kaum ist der Pilger weg, wägt der Wirt den Geldschein und entscheidet: Jetzt wird investiert. Ich habe mindestens ein Jahr Zeit. Er kauft Bier und Fleisch in der örtlichen Brauerei und beim Fleischer des Dorfes. Die Leute kommen zum Gastwirt, essen und trinken. Die Brauerei macht ein gutes Geschäft, der Fleischer kauft dem Bauern zum Schlachten das Vieh ab. Im Dorf bewegt sich was, es geht vorwärts, und alle sind zufrieden.

Und wie es so geht, verliebt sich die Tochter des nun wohlhabenden Bauern in den Sohn des Gastwirts, der inzwischen auch neue Tische und Stühle beim Schreiner gekauft hat, um eine große Hochzeit auszurichten. Als die Feier auf dem Höhepunkt ist, kommt der Pilger und fragt nach seinem Tausendmarkschein, den der Wirt gerade dem jungen Paar als Mitgift geben wollte. Mit hochrotem Kopf gesteht er dem Pilger, dass er den Schein benutzt habe.

Der Pilger lacht, nimmt den Geldschein, zerreißt ihn und sagt: „Macht nichts. Er war sowieso falsch.“

Sind Cyberwährungen, wie dieser BitCoin die Zukunft?

Wie kann es sein, dass ein ganzes Dorf auflebt und sich entwickelt, dank eines Stücks Papier, das eigentlich wertlos war? Es war der Glaube an den Wert, den das Papier verkörpern würde, der Glaube und das Vertrauen – nicht mehr und nicht weniger.

Was man aus der Geschichte lernen kann, ist die Tatsache, dass Geld gar kein Tauschmittel ist, wie man gern immer wieder behauptet, weil man einen realen Wert nicht gegen einen fiktiven Wert tauschen kann, sondern Geld ist ein Versprechen. Das Versprechen, dass man gegen diese Urkunde mit der Zahl etwas einfordern kann, was dem Wert entspricht.

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Elbe mit Niedrigwasser-Rekord

Tagelang schien der Pegel der Elbe an der Strombrücke Magdeburg wie festgenagelt. 48 Zentimeter, das war die Einstellung des Niedrigwasser-Rekords des Allzeit-Tiefs von 1934. Dieser Wert wurde zum ersten Mal vor 84 Jahren registriert und seitdem noch nie unterschritten. Bisher. Doch Ende August waren es dann nur noch 42Zentimeter. Das gab´s noch nie.

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Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt misst rund um die Uhr alle 15 Minuten den Wasserstand. Aus allen Daten wird der Mittelwert gebildet.

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die neue aspekt ist da

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Handwerker im Cyberspace?

Die neue aspekt ist da.

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Gedanken und Ideen können fliegen

Wie müsste das Hotel aussehen, das ihr euch wünscht? Was müsste anders sein, als in den herkömmlichen Hotels? Diese Fragen stellte Antje Schmidt, Geschäftsführerin der Magdeburger Agentur für Innovation und Ideen „die initialzünder“ auf einer Veranstaltung zehn- bis dreizehnjährigen Schülern, die gerade höchst kreativ eine Schülerfirma gegründet hatten. Weiterlesen

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„Ich bin hier der Chef …“

Manchmal fällt es noch schwer, vor so vielen Leuten zu erzählen, was man so außerhalb des Unterrichts für tolle Sachen macht, wenn man gerade zehn oder 12 Jahre alt ist. Aber dann platzt es doch schon mal spontan heraus, was den Unternehmer von morgen ausmacht, wenn mit dem Brustton der Überzeugung verkündet wird: „Ich bin der Chef…“.

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