aspekt 2016-08 1213
Die Moderne – eine Zeit der Umbrüche. Die Welt von einst hat sich überlebt, neue Ideen, Visionen, eine Explosion an Kreativität bricht sich Bahn. Alle Lebensbereiche der menschlichen Gesellschaft werden davon erfasst. Es ist, als ob man aus einem mit alten Möbeln vollgestopftem Zimmer in einen lichtdurchfluteten leeren Raum tritt.
Dieses Lebensgefühl kennzeichnet nach der industriellen Revolution und dem Ersten Weltkrieg die Zeit der 1920er und 30er Jahre. Jetzt, knapp 100 Jahre später, stehen wir wieder vor einer grundlegenden Veränderung der Welt. Ist es wieder die große Zeit für Menschen wie Walter Gropius, Hans Scharoun, Carl Crayl oder Bruno Taut? Bricht wieder eine Zeit der Ideen und Visionen an? Oder verharren wir in digitalisiertem Unvermögen zur Veränderung? Der Versuch einer Annäherung.