aspekt_2013_05 2425

Bienen 6

Erst sterben die Bienen – vier Jahre später die Menschen (Albert Einstein)

Das Bienensterben hat längst begonnen

    Deutschland:

1951 —-> zwei Millionen Völker
heute ——> 600 000 Völker
– eine Milbe „Varroa Destructo“ läßt die Flügel verkrüppeln, ein Gegenmittel gibt es nicht.

    USA:

Großimker mit 15 000 Völkern in Kisten auf riesigen Trucks.

Kaliforniens unendliche Mandelplantagen. Bienen werden zum Bestäuben hingefahren. Noch während des Bestäubens wird gegen Schädlinge gespritzt. Die meisten Bienen überleben das nicht. 4000 Bienenstöcke hier bringen 600 000 Dollar. Da kommt es auf Bienenleben nicht an.

Bevor die ersten Einwanderer kamen, gab es in den USA keine Bienen. Doch die Siedler wollten Obst und Gemüse. Sie holten die Bienen aus aller Welt.

    China:

Mao Tse Tung ließ fast alle Spatzen in China töten. Grund: Sie würden den Bauern das Getreide stehlen. Die Folge: Jede Menge Pflanzenkrankheiten, jede Menge Pestizide – die Bienen starben.

Heute:In Shanxi in Chinas Norden sammeln Menschen auf Apfelbäumen Pollen. 2000 Kilometer weiter im Süden bestäuben Menschen auf Apfelbäumen die Blüten mit diesen Pollen. Sie machen die Arbeit der Bienen.

    Ein Bienenvolk hat 50 000 Mitglieder.
    Auf jeder „Antenne“ am Bienenkopf sitzen 60 000 Geruchssensoren.
    Im Bienenstock gibt es um die Königin einen strenge Hirarchie.
    Jeden Tag sterben 2000 Bienen und 2000 werden geboren.
    Für einen Teelöffel Honig muss eine Biene vier bis fünf Wochen lang Pollen sammeln.
    Gifte filtern die Bienen selbst aus dem Honig, aber gegen Pestizide sind sie machtlos.