Die Firma Michalek Küche & Bad sowie Montagen feierte kürzlich ihr 25jähriges Bestehen. aspekt sprach darüber mit Martin Michalek, Inhaber des Unternehmens.

Martin Michalek

aspekt: Küchen und Bäder aus Magdeburg-Sudenburg – da ist der Name Michalek eine Hausnummer…
Martin Michalek: Nicht nur eine Hausnummer, sondern vor allem auch ein Begriff für höchste Ansprüche an die Erzeugnisse, Kundenfreundlichkeit, besten Service und Qualität.

aspekt: Es gibt Küchen & Bäder sowie Michalek Montagen – also zwei Firmen?
Martin Michalek: Nein, es ist eine Firma mit zwei eigenständigen Bereichen. Zum einen wird natürlich jede Küche oder jede Badausstattung von meinen Fachleuten auch montiert. Darüber hinaus arbeiten wir aber auch für große Küchenstudios in ganz Europa, wenn die neu eingerichtet und ausgestattet werden.

aspekt: 25 Jahre in Küche & Bad. Gibt es da eine Küche in Magdeburg, an die Sie noch nicht Hand angelegt haben?
Martin Michalek (lacht): Das kann schon sein, lässt sich aber schnell ändern! Zur Zeit unserer Gründung brauchte praktisch jeder eine neue Küche. Da kam man kaum nach. Bei dem einen oder anderen Kunden haben wir in der Zwischenzeit schon die zweite oder noch mehr eingebaut.

aspekt: Wie kam es denn zur Gründungsidee Küche & Bad?
Martin Michalek: Das sind eine Menge Zufälle. Als Ur- Magdeburger habe ich die Wende nicht abgewartet, sondern habe schon vor der Wiedervereinigung einige Zeit in den alten Bundesländern in der Branche gearbeitet. Nachdem die Grenze zwischen Ost und West fiel, war ich natürlich der Mann, um den mir gut bekannten Markt zu erobern.

aspekt: Also ein Heimkehrer?
Martin Michalek: Genau. Und zwar einer, der genau wusste, dass moderne Küchen in der DDR Stiefkinder waren. Außer ein paar normierten Fertigküchenmodellen für die Neubauserien gab es praktisch nichts. Die Nachfrage war kaum zu befriedigen. Da habe ich mir gesagt: „Jetzt oder nie“, und ein Küchenstudio gegründet.

aspekt: Und wie war der Start?
Martin Michalek: Wir haben hier in Magdeburg-Sudenburg mit 80 Quadratmetern in einer Seitenstraße begonnen. Da konnte man aber kaum was von dem Riesenangebot zeigen, was auf einmal herrschte. Trotzdem ging es erst einmal mit Volldampf los. Schon nach kurzer Zeit platzten wir förmlich aus allen Nähten.

aspekt: Und dann?
Martin Michalek: Dann entdeckten wir in der Rottersdorfer Straße das ehemalige Konsum-Kaufhaus „Libelle“, das völlig runtergekommen ein trauriges Dasein fristete. Abreißen und hier bauen – das war mein erster Gedanke. Aber Pustekuchen, dank Denkmalschutz ging das alles gar nicht.
Heute bin ich froh, dass wir damals nicht die Flinte ins Korn geworfen, sondern das alte Gemäuer zu einem modernen Küchenstudio umgebaut haben. Das war zwar ein enormer Kostenaufwand, aber wenn man sich das Ergebnis ansieht, kann man darauf stolz sein.