Mehr dazu in aspekt Ausgabe Oktober 2020

Der Drang nach Wissen, dem Erkennen der Welt im Kleinsten wie im Größten, war und ist die wichtigste Triebkraft der menschlichen Entwicklung. Beim Versuch, Wissenschaft zu definieren, merkt man schnell, dass dies nicht mit wenigen Worten möglich ist. Am ehesten kann man sie alsden methodischen Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich bezeichnen, der nach herkömmlichem Verständnis ein begründetes, geordnetes und gesichertes Wissen hervorbringt.

Wissenschaft lotet immer die Grenzen der gesicherten Erkenntnisse aus, stellt alles in Frage. Das ist ihr Wesen. Grenzen für den Forscherdrang gibt es nicht, im Guten, wie im Bösen.