Bin ich ein Gründertyp? Hat meine Idee Potenzial für mehr? Was muss ich auf dem Weg zur Gründung beachten? Schon während des Studiums haben Gründungsinteressierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Möglichkeit vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote des Transfer- und Gründerzentrums – kurz TUGZ – in Anspruch zu nehmen.

Christian Krutzger als Projektmanager und Daniela Geppert stehen Studenten und Absolventen, aber auch anderen Gründern mit guten Ideen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, die Schwierigkeiten und Hürden bei einer Unternehmensgründung zu überwinden. Foto: Graubaum

Christian Krutzger als Projektmanager und Daniela Geppert stehen Studenten und Absolventen, aber auch anderen Gründern mit guten Ideen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, die Schwierigkeiten und Hürden bei einer Unternehmensgründung zu überwinden.
Foto: Graubaum

Aber auch Absolventen, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter steht der Rundumservice des TUGZ als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Im Fokus der Gründerberater steht die Unterstützung technisch-technologischer Gründungsideen, da diese eine längere Anlauf- und Entwicklungsphase benötigen. Doch auch Gründungswillige mit Ideen aus anderen Bereichen oder ganz ohne konkrete Idee sind beim TUGZ herzlich willkommen.

„Make something that people want“, ist der Leitsatz des bekannten Gründers Paul Graham. Doch auf dem Weg zur marktreifen Geschäftsidee müssen viele Hürden und Herausforderungen genommen werden. Eine sehr gute Möglichkeit dafür bietet das Ausbildungsprogramm der Startup School des TUGZ. In den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Geschäftsentwicklung und Produktentwicklung werden Gründungswillige fit für den Markt gemacht. Dabei wird gründungsrelevantes Wissen ebenso vermittelt wie unternehmerische Kompetenzen.

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt); Dr. Armin Dadgar (hinten) mit der Studentin Antje Reiher des Fachbereichs Physik an einem elektronischen Mikroskop in einem Labor der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Die Universität, die 1993 aus den drei Vorgängereinrichtungen Technische Universität, Pädagogische und Medizinische Akademie gegründet wurde, stellte beim Tag der offenen Tür am 24.04.2002 die neun Fakultäten mit ihren 57 Studiengängen vor. An der Otto-von-Guericke-Universität sind derzeit 9.200 Studenten immatrikuliert, darunter 2.728 weibliche. (MGB41290402) | Verwendung weltweit

Dr. Armin Dadgar (hinten) mit der Studentin Antje Reiher des Fachbereichs Physik an einem elektronischen Mikroskop in einem Labor der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg.
Foto: Andreas Lander/dpa

„Gründer sind über die Entwicklung ihres Produktes hinaus mit vielen persönlichen Herausforderungen konfrontiert“, so Christian Krutzger, Leiter des TUGZ. „Dazu gehören das Pitchen vor Investoren, der Kontakt zu potenziellen Kunden, aber auch die Erarbeitung eines funktionierenden Businessplanes oder die Anpassung ihrer Geschäftsidee an den Markt. Mit moderner Gründungsförderung möchten wir Orientierung geben, aber auch das nötige Handwerkszeug für die Unternehmer von morgen vermitteln.“

Unternehmergeist allein reicht jedoch nicht aus, um aus einer Idee ein Startup zu machen. Gründungswillige benötigen ein praxisnahes Umfeld, in dem sie sich erproben und aus ihrer Idee einen Prototyp fertigen können. Die ego.-INKUBATOREN an der Uni Magdeburg schaffen dafür beste Voraussetzungen. Darüber hinaus kann das TUGZ auch Räumlichkeiten vom Großraumbüro über das Einzelbüro bis hin zu einer Versuchsfläche bereitstellen – ideale Bedingungen also, um schon während des Studiums eine Gründungsidee zu verfolgen. Auch offene Fragen zur Finanzierung sind für potenzielle Gründer oftmals ein Grund, ihr Vorhaben auf Eis zu legen. Dabei kann das TUGZ Möglichkeiten zur Beantragung von Fördermitteln aufzeigen sowie über sein Netzwerk Kontakt zu potenziellen Kapitalgebern, wie Business Angels oder Investoren herstellen.

 

Die enge Kooperation des TUGZ mit Unternehmen aus der Region und Netzwerken aus Industrie und Wirtschaft bietet potenziellen Gründern und Startups individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. So entstehen für beide Seiten gewinnbringende Kontakte und intensiver Austausch bis hin zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Mentoren aus der freien Wirtschaft und der Universität unterstützen die Gründer dabei mit ihrem Fachwissen und eröffnen auch häufig neue Möglichkeiten.