Die APK Aluminium und Kunststoffe AG aus Merseburg ging aus dem Unternehmenswettbewerb der KfW Bankengruppe als Sieger des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hervor.

Mit ihrer innovativen Recyclingmethode können Kunststoffe für die Neuwarenproduktion, zum Beispiel für Verpackungen, Automobilteile oder Elektrogeräte, wiedergewonnen werden. Für die Errichtung der ersten Produktionshallen und -anlagen gab es Finanzhilfen über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB).
Dabei profitierte das 2008 gegründete Unternehmen von Darlehen aus dem Fonds für kleine und mittlere Unternehmen und dem Zukunftsfonds Entsorgungswirtschaft.
Das Unternehmen nutzt zur Kunststoffherstellung bereits vorhandene Molekülketten, schont die fossile Ressource Erdöl, aus der gewöhnlich Kunststoffmoleküle generiert werden, und benötigt dabei nur rund 20 Prozent der herkömmlichen Energie.
„Wer ein Automobil kauft, fragt nicht, ob der in der Karosserie enthaltene Stahl schon einmal recycelt wurde. Es handelt sich fast immer um Recycling-Stahl, aber da er die Qualität von Neuware hat, spielt die Recycling-Information für den Nutzer des Produktes keine Rolle. Mit dem Newcycling-Verfahren möchten wir dasselbe für Kunststoffe erreichen. Das ist ein Riesenfortschritt für die Nachhaltigkeit aller Produkte und Verpackungen, in denen Kunststoffe eingesetzt werden.“, erklärt APK-Gründer Dr. Wolfgang Lindner.
Ausgewählt wurden die Gewinner von einer Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft,
Landesförderinstituten und Industrie- und Handelskammern – darunter auch IB-Abteilungsleiter Rainer Schütze.

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