Vor nicht ganz 2000 Jahren haben die Baumeister des römischen Kaisers Augustus einen Mörtel verwendet, der nicht nur Erdbeben, sondern auch jeder Witterung widerstand. Nur so ist zu erklären, dass bis heute Monumente aus dieser Zeit erhalten sind, die bei jeder anderen Baustoffverbindung längst das Zeitliche gesegnet hätten.
Ein internationales Forscherteam machte sich nun daran

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,mit Computertomografie und Röntgenstrahlen das Geheimnis der alten Römer zu enträtseln. Sie widmeten sich der chemischen Zusammensetzung des Mauerputzes der Trajansmärkte, einer Art antiker Einkaufspassage, die zusammen mit dem Trajansforum, dem letzten, größten und prächtigsten der so genannten Kaiserforen etwa um 107 nach Christus auf Italien: Trajansforum mit Ruinen
der Trajansmärkte in Rom

Befehl Kaiser Trajans entstand.
Der so genannte „Pozzolanische Mörtel“, ein Gemisch aus Kalk und vulkanischer Asche, wird mit der Zeit immer stabiler und rissfester. Kalk und Asche gehen eine Verbindung aus Kalzium, Aluminium und Silikat ein, die so hart wie Zement wird. Hinzu ist dieser Mörtel unempfindlich gegenüber Wasser und schließt ganz von selbst kleine Risse im Putz.
Die Wissenschaftler wollen nun aus der ermittelten Formel einen Betonprototypen entwickeln, der wesentlich stabiler ist und Häuser gegenüber Erdbeben besser schützen könnte, als jeder Spezialbeton.