Die Gläser klirren am frühen Morgen in Halles Küchenschränken am Donnerstag, dem 16. April. Die Erschütterungen lassen angehängte Lampen schwanken. Selbst im entfernten Leipzig spürt man es. Was ist passiert? Eine gewaltige Explosion?
Es war ein Erdbeben, und zwar mit 3,6 auf der Richter-Skala das stärkste seit vielen Jahrzehnten. Das Epizentrum lag 15 Kilometer südöstlich von Halle. Die Region liegt in einer tektonischen Störungszone, die sich von Leipzig bis Regensburg zieht.
Und nun? Müssen wir uns auf Erdbeben solcher oder noch größerer Stärke einstellen?
Mehr dazu in der nächsten aspekt, ab Anfang Mai am Kiosk.
Aufzeichnungen der Erdbeben-Stationen Wimmelburg und Neuenburg